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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 964 (Deutschland bis 1945) | | Titel: | Delitzscher Braunkohlen-AG | | Auflistung: | Prior.-Actie (Interims-Schein) 300 Mark 3.5.1875 (R 12). | | Ausruf: | 500,00 EUR | Ausgabe- datum: | 03.05.1875 | Ausgabe- ort: | Delitzsch | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 596 | | Info: | Schon 1842 hielt die industrielle Revolution in Delitzsch Einzug und es kam zur Gründung einer Braunkohlenfabrik. Diese bezog die notwendige Rohbraunkohle aber aus Bitterfeld, von wo sie mühsam per Fuhrwerk herangekarrt werden musste. Erst 1858 entstand der Untere Bahnhof an der Strecke Berlin-Magdeburg-Leipzig, 1872 der Obere Bahnhof an der Strecke Halle-Eilenburg-Sorau. Die nun vorhandene Verkehrsinfrastruktur und die reichlich fließenden Reparationszahlungen aus Frankreich in Folge des deutsch-französischen Krieges 1870/71 beförderten im sog. “Gründerboom” auch die Gründung der Delitzscher Braunkohlen-Actiengesellschaft. Man plante, im westlichen Stadtgebiet der Gemarkung Kertitz Braunkohle zu fördern. Die AG muss aber, wovon der noch vorhandene komplette Kuponbogen zeugt, recht bald wieder eingegangen sein, und zwar so unspektakulär, dass das Unternehmen nicht einmal im zeitgenössischen “Glagau” Erwähnung fand. Das heisst aber nicht, das das Gebiet von Delitzsch später vom Braunkohlentagebau verschont blieb: Bis zum Ende der DDR frassen sich die Schaufelradbagger auch hier weiter, insgesamt acht Dörfer im Kreis Delitzsch mussten dem Tagebau weichen. | | Besonder-heiten: | Dekorative Verzierungen, Originaluntereschriften. Rückseitig 8 Einzahlungen à 30 Mark handschriftlich protokolliert. | | Verfügbar: | R 12 | | Erhaltung: | VF | | Zuschlag: | offen |
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