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Losnr.:994 (Deutschland bis 1945)
Titel:Gewerkschaft in Himmelsfürst Fundgrube samt zugeschlagenen Zechen hinter Erbisdorf
Auflistung:Kuxschein über 809/6300 Kuxe 9.12.1857 (R 11), ausgestellt auf Alphons Emil Friedrich Dürr in Leipzig, d.Z. minorum. Der kleine Dürr, geboren am 15.8.1855 in Leipzig, war gerade mal 2 Jahre alt, als ihn dieser Kuxschein mit einem Anteil von 12,84 % am reichsten Silberbergwerk des Landes zu einem der vermögendsten Sachsen seiner Zeit machte. Später studierte er an der Universität Leipzig Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte und trat nach Promotion 1879 als Teilhaber in die seit 1853 bestehende Verlagsbuchhandlung seines Vaters ein. 1887-99 gehörte Dürr dem Vorstand des Vereins der deutschen Buchhändler an, auch bekleidete er leitende Positionen im Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Ausruf:3.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
09.12.1857
Ausgabe-
ort:
Freiberg
Abbildung:Gewerkschaft in Himmelsfürst Fundgrube samt zugeschlagenen Zechen hinter Erbisdorf
Stücknr.:247
Info:Der Freiberger Bergbau besteht schon seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. 1470 riefen reiche Silberfunde im Erzgebirge (Schneeberg, Annaberg-Buchholz, Marienberg) ein Berggeschrei hervor (eine umlaufende Kunde reicher Erzfunde, die zur schnellen Entwicklung eines Bergbaureviers führte, mit dem Goldrausch in Nordamerika vergleichbar). Von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurden im Freiberger Bergbaurevier 2 Millionen kg Silber abgerungen. Das Silberbergwerk Himmelsfürst Fundgrube im Südwesten des Freiberger Reviers, westlich der Stadt Brand-Erbisdorf gelegen, war das ertragreichste und bekannteste sächsische Erzbergwerk. Die 1572 verliehene Grube Himmelsfürst war für ihre Vorkommen von reinem Silber bekannt. Außerdem wurden hier Blei und Zink gefördert. Bereits vor 1800 betrieb die Grube Tiefbau unterhalb der Stollnsohle. Das Wasser wurde mit einem Kunstgezeug auf die Stollnsohle gehoben. Bis 1885 erbrachte Himmelsfürst ununterbrochen Ausbeute, insgesamt wurden hier 650 t Silber gefördert. 1749 wurde ein 68 kg schweres Erzstück von reinem Silber im Wert von 2.500 Talern gefunden. Bereits ein Jahr später wurde ein Silberbrocken mit einem Gewicht von 141 kg aufgetan (Wert 4.840 Taler). Solch spektakuläre Funde haben sich mehrmals im Himmelsfürst ereignet. Bereits nach 1800 war die Himmelsfürst Fundgrube das bedeutendste sächsische Silberbergwerk überhaupt. Wegen ihrer ausgezeichneten Ertragslage konnte die Grube Himmelsfürst auch die benachbarten Gruben aufkaufen und stieg so bis zur Wende zum 20. Jh. zu einem Großunternehmen mit 1770 Bergleuten auf. Zusammen mit der Grube Himmelfahrt produzierte Himmelsfürst allein 1902 12.000 kg Silber und 17.000 Doppelzentner Blei. Jedoch musste das Bergwerk 1913 wegen Erschöpfung der Vorkommen stillgelegt werden. Nach dem 2. Weltkrieg führte die SAG Wismut in der Grube Himmelsfürst Erkundungsarbeiten auf Uranerz durch, allerdings ergebnislos. Danach wurde Himmelsfürst von dem VEB Bergbau- und Hüttenkombinat "Albert Funk" in Freiberg übernommen. Das endgültige Betriebsende war am 30.9.1969. Die Grube Himmelsfürst ist auch als Typlokalität (erster Fundort) berühmt geworden. 1886 entdeckte hier Clemens Winkler, ein Chemiker an der Bergakademie Freiberg, das bisher unbekannte Mineral Argyrodit und das bereits 1871 von Dmitri Mendelejew in seinem Periodensystem vermutete Element Germanium. In der Grube Himmelsfürst wurden auch die Silberminerale Freieslebenit (1783, 1817), Xanthokon (1797) und das Molybdänsulfid Jordisit (1909) gefunden. Insgesamt fand man in der Grube Himmelsfürst bis heute über 90 Minerale, darunter Silberminerale Akanthit und Chlorargyrit, die Bleiminerale Galenit und Cerussit, die Zinkminerale Sphalerit und Wurtzit sowie die Schmucksteine Malachit, Opal und Rhodochrosit.
Besonder-heiten:Doppelblatt, gedruckt auf Büttenpapier mit Wasserzeichen K Q S S P Gbr S. Dresden und Königskrone, original signiert.
Verfügbar:Museale Rarität zur Dokumentation des reichsten Silberbergwerks in Sachsen. Nur ein einziges weiteres vergleichbares, aber etwas jüngeres Stück (1863 auf den König von Sachsen ausgestellt) ist seit Jahren bekannt. (R 11)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:offen
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