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Losnr.:1151 (Deutschland bis 1945)
Titel:Siemens & Halske AG
Auflistung:Participating Debenture Ser. A 400 $ 15.1.1930 (nullgeziffertes Specimen).
Ausruf:400,00 EUR
Ausgabe-
datum:
15.01.1930
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Siemens & Halske AG
Info:Werner von Siemens (1816-1892) gilt als Begründer der Elektrotechnik. Bereits 1847 gründete er mit dem Berliner Uhrmacher und Maschinenbauer J.G. Halske die "Telegraphenbauanstalt" mit Sitz in Berlin in der Rechtsform einer oHG. Die Weiterentwicklung und Verbesserungen der Telegraphen von Samuel Morse, W.F. Cooke und C. Wheatstone bildeten die Basis für den weiteren Erfolg des Unternehmens. Wilhelm und Carl Siemens, die Brüder von Werner Siemens, hatten ganz erheblichen Anteil am Erfolg der breit gestreuten, außerordentlichen Geschäftsaktivitäten, die sich bald auf Europa und Übersee ausbreiteten und dem Namen Siemens zur Weltgeltung verhalfen. 1897, erst 50 Jahre nach Gründung der Berliner "Telegraphenbauanstalt" und bereits nach dem Tod Werner von Siemens’, wurde das Unternehmen unter Führung der Deutschen Bank in eine AG umgewandelt und an der Börse eingeführt. Seit 1966 firmiert das Weltunternehmen nach Fusion mit der Siemens-Schuckertwerke als Siemens AG. Aus jahrzehntelangen Kämpfen zwischen Siemens & Halske und der A.E.G. unter Walter Rathenau um die Vorherrschaft auf ihren gemeinsamen Märkten ging Siemens schließlich als Sieger hervor - während die AEG letztlich völlig unterging - und ist heute neben Daimler-Benz der größte deutsche Industriekonzern. Zu den Pionierleistungen der ersten Tage zählt die Verbesserung des elektrischen Zeigertelegraphen, die Verlegung der ersten großen unterirdischen Telegraphenleitung Berlin-Frankfurt a.M. (1848-1849), die Erfindung des Doppel-T-Ankers (1856) und Dynamos (1866) sowie der Bau der ersten brauchbaren elektrischen Lokomotive (1879).
Besonder-heiten:Die Verzinsung dieser Gewinnschuldverschreibungen richtete sich nach der Dividende, die Siemens zahlte. Bei der Laufzeit müssen den damaligen Siemens-Finanzchef schon Vorahnungen vom 1000-jährigen Reich ereilt haben: Diese Gewinnschuldverschreibungen werden nämlich erst nach tausend Jahren am 15.1.2930 fällig! Oder spekulierte er ganz schlau darauf, daß ja kein Papier dieser Welt so lange haltbar ist und sein Nachnachnachnachfolger deshalb um die Rückzahlung ganz herumkommt? Grün/schwarzer Stahlstich, Vignette mit Schmied, Kraftwerk und Hüttenwerk. Roter Überdruck von 1938, wonach der Zinssatz bis 1951 auf 4,5 % fix festgelegt wurde.
Verfügbar:R 10
Erhaltung:EF-VF
Zuschlag:400,00 EUR
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