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Losnr.:967 (Deutschland bis 1945)
Titel:Lippische Werkstätten AG
Auflistung:Aktie 1.000 Mark 1.2.1922 (Auflage 7000, R 8).
Ausruf:60,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.02.1922
Ausgabe-
ort:
Detmold
Abbildung:Lippische Werkstätten AG
Stücknr.:16878
Info:Bei ihrer Gründung 1916 mitten im 1. Weltkrieg als “Fürstlich Lippische Staatswerkstätten AG” wurden in dieser Ges. zur Rationalisierung der Kriegsproduktion mehrere Metallverarbeitungsbetriebe im damals (und noch bis zur Integration in NRW nach dem 2. Weltkrieg) selbständigen Fürstentum Schaumburg-Lippe zusammengefasst. Treibende Kraft war dabei der Textilmaschinen-Industrielle Walter Kellner aus (Wuppertal-)Barmen, der im AR neben anderen Lokalgrößen saß wie Durchl. Prinz Bernhard zur Lippe, Staatsminister Frhr. Biedenweg und Landesbankdirektor Otto Thörner aus Detmold. Die Firma war auf nichts besonderes spezialisiert, sondern ein Gemischtwarenladen zur Herstellung von Maschinen und Metallwaren aller Art mit den Abteilungen Maschinenfabrik, Möbelfabrik und Waggonwerk. Wegen der großen Heeresaufträge reichte es in den Anfangsjahren aber dennoch zu Dividenden von damals üppigen 10 %. Umfirmiert 1920 wie oben und 1922 in Lippische Werke AG. 1921 wurde dazu noch die Herstellung von Lastautomobilen, Motorrädern, Lastanhängewagen und Holzbearbeitungsmaschinen aufgenommen. Das 1923-24 produzierte Motorrad L.W.D. mit 2 PS-Viertakt-Motor und 69 ccm Hubraum wurde über die “Lippische Motorfahrzeuge Verkaufs-AG” in Berlin vertrieben und konnte (als Vorläufer unserer Mofas) ohne Kennzeichen und Führerschein gefahren werden. Bis zum Konkurs 1926 (bei dem die J. F. Schröder Bank in Bremen neben den Finanzbehörden der Hauptgläubiger war) in Berlin amtlich börsennotiert.
Besonder-heiten:Ausgesprochen dekorativ mit Abb. zweier Schmiede bei der Arbeit.
Verfügbar:Mit Restkupons ab 1929/30 (ansonsten sind nur Stücke ohne Kupons bekannt). (R 8)
Erhaltung:VF+.
Zuschlag:60,00 EUR
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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