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Losnr.:699 (Hamburg)
Titel:Hanseatische Bank AG
Auflistung:Genußschein 500 Mark 14.1.1911 (Auflage 2500, R 10).
Ausruf:200,00 EUR
Ausgabe-
datum:
14.01.1911
Ausgabe-
ort:
Hamburg
Abbildung:Hanseatische Bank AG
Stücknr.:1048
Info:Gründung im Nov. 1904 als Hanseatische Kreditanstalt, ab 1907 als Hanseatische Bank AG firmierend. Herbe Verluste in Folge des Zusammenbruchs der Niederdeutschen Bank in Dortmund zwangen 1910 zur Sanierung. Dabei wurde das Aktienkapital von 2,5 auf 1,25 Mio. Mark durch Zusammenlegung der Stamm-Aktien im Verhältnis 2:1 in der Form herabgesetzt, daß der Nennwert einer Aktie von 1.000 auf 500 Mark reduziert und für den Ermäßigungsbetrag ein Genußschein ausgegeben wurde. Gleichzeitig Wiedererhöhung des Grundkapitals auf 2,5 Mio. Mark durch Ausgabe von 1.250 VZ-Aktien à 1.000 Mark. Bereits Mitte 1913 erneut in Zahlungsschwierigkeiten geraten, im August 1913 schloß die Bank endgültig ihre Schalter. Die Konkurseröffnung verzögerte sich bis Febr. 1914, da nicht einmal der Kostenvorschuß beigebracht werden konnte. Von 5 Mio. Mark an Forderungen betrachtete der Konkursverwalter nur 100.000 Mark als werthaltig, so daß sich nach Abzug der Kosten eine Konkursquote von lediglich 1 % ergab. Nicht alles schien ganz sauber gelaufen zu sein: Nicht nur gegen die Konkursmasse der Niederdeutschen Bank, sondern auch gegen die Berliner Handels-Gesellschaft und die Rostocker Bank erhob der Konkursverwalter Regressansprüche.
Verfügbar:R 10
Erhaltung:UNC-EF.
Zuschlag:offen
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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