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Losnr.:1372 (Deutschland bis 1945)
Titel:WESTPHALIA Waggon-Fabrik auf Actien
Auflistung:Actie 200 Thaler 29.11.1872. Gründeraktie (Auflage 3500, R 10).
Ausruf:1.200,00 EUR
Ausgabe-
datum:
29.11.1872
Ausgabe-
ort:
Hagen
Abbildung:WESTPHALIA Waggon-Fabrik auf Actien
Stücknr.:634
Info:Gegründet unter Übernahme der 1858 errichteten Firma Killing & Sohn in Hagen. Ursprünglich eine Amboßschmiederei, Fabrikation von Eisenbahnzubehör, ab 1867 auch Herstellung von Hohlgeschossen für das Kriegsministerium, ab 1868 Produktion von Eisenbahnwaggons. Initiator der AG-Gründung war Heinrich Quistorp aus Berlin (resp. seine Vereinsbank Quistorp), eine der bemerkenswertesten Figuren in Gründerzeit und Gründerkrach. Nun muß man wissen, daß Quistorp in Anlegerkreisen der damaligen Zeit zunächst einen ausgezeichneten Ruf genoß. Von ihm gegründete Aktiengesellschaften, damals ganz allgemein als “Quistorp’sche Werte” bezeichnet, galten als etwas Grundsolides. Brachte er eine Emission an den Markt, durfte er sicher sein, daß sich die Aktien wie warme Semmeln verkaufen ließen. So konnte er es sich auch bei der Westphalia Waggon-Fabrik leisten, den Aktionären seiner Vereinsbank weiszumachen, sie hätten das große Los gezogen, indem sie überhaupt bei der Zuteilung berücksichtigt wurden. Wer sechs von Quistorps’ Vereinsbank-Aktien besaß, konnte sich glücklich schätzen, eine Westphalia-Aktie zeichnen zu dürfen. (Sollte der geneigte Leser jetzt Ähnlichkeiten mit Zuteilungsverfahren am Neuen Markt in seiner Boom-Phase feststellen, so wäre dies rein zufällig und nicht von uns beabsichtigt.) Um das Publikum bei Laune zu halten, verlegte Herr Quistorp ganz einfach den Beginn der Geschäftstätigkeit der im November 1872 gegründeten AG auf den 1.5.1871 zurück. Obwohl die AG also noch gar nicht existiert hatte, wies sie nach QAAP (Quistorps’ Awful Accounting Principles) bei einem Aktienkapital von 700.000 Thalern schon drei Monate nach der wirklichen Gründung einen Gewinn von 211.000 Thalern aus. Diese großartige unternehmerische Leistung nahmen die Initiatoren zum Anlaß, sich knapp die Hälfte dieses “Gewinns” als Bonus zu zahlen (Ähnlichkeiten mit Vorstandsverträgen der jüngeren Zeit wären wiederum rein zufällig). Die Aktionäre wiegte man mit einer kolossalen Dividende von 16 % (aus der Substanz) in Sicherheit, später gab es noch einmal 5 %, 1876 wurde Konkurs eröffnet. Die Werksanlagen erwarb aus der Konkursmasse Fritz Killing und gründete die Firma “Killing & Sohn”. Danach hat sich die Fabrik gut entwickelt und baute jährlich etwa 1500 Güter- und 250 Personenwagen, die überwiegend an die preußisch-hessische Eisenbahnverwaltung, aber auch an andere Staats- und Privatbahnen ausgeliefert wurden. Die Arbeiterzahlen stiegen kontinuierlich von 150 (1880) auf 280 (1890), 420 (1900) und 630 (1908). Später übernahm die Firma “van der Zyppen & Charlier” in Köln-Deutz mit Hilfe der Deutschen Bank die Firma “Killing & Sohn”, der Firmenname wurde dabei in Westwaggon geändert, 1959 von KHD übernommen.
Besonder-heiten:Dekorativer Druck in graublau/altrosa/schwarz, gekröntes Wappen im Unterdruck.
Verfügbar:Eine besondere Rarität: Seit Jahren gibt es u.W. nur drei Stücke. Vier Randeinrisse (Knickfalten) hinterklebt. (R 10)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:offen
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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