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Losnr.:810 (Deutschland bis 1945)
Titel:Albert-Theater-AG
Auflistung:Aktie 1.000 Mark 30.12.1911. Gründeraktie (Auflage 800, R 9).
Ausruf:800,00 EUR
Ausgabe-
datum:
30.12.1911
Ausgabe-
ort:
Dresden
Abbildung:Albert-Theater-AG
Stücknr.:744
Info:Das Albert-Theater am Albertplatz, benannt nach dem sächischen König Albert, gehörte neben dem Residenztheater und der Semperoper zu den repräsentativen Bauten des alten Dresden. Auf einem von der Stadt Dresden unentgeltlich zur Verfügung gestellten Grundstück wurde es erbaut 1871-73 von Bernhard Schreiber im frühen Neorenaissance-Stil der Semper-Nicolai-Schule für eine Aktiengesellschaft Neustädter Bürger und am 20.9.1873 mit Goethes “Iphigenie auf Tauris” eröffnet. Bis 1910 (in dem Jahr wurde das Schauspielhaus Dresden an der Ostraallee eröffnet) war das Albert-Theater an den königlichen Hof verpachtet. Dann ging es an eine 1911 neu gegründete AG über, die das Theater modernisieren und umbauen ließ. 1913 wurde das Albert-Theater wieder eröffnet. Es spielte nun sowohl moderne progressive Stücke z.B. von Gerhart Hauptmann und Maxim Gorki wie auch Volkstümliches. Premierenfeiern fanden oft in der benachbarten Vila Eschebach statt. In der Zeit wirkten bekannte Schauspieler und Künstler wie z.B. Sarah Bernhardt und Heinrich George am Albert-Theater, das 1921 umbenannt wurde in “Neustädter Schauspielhaus”. Ab 1936 wurde es durch die Stadt Dresden verwaltet, im Programm den Zeitströmungen gleichgeschaltet und hieß zuletzt “Theater des Volkes”. Beim großen Luftangriff auf Dresden am 13.2.1945 brannte das Theater aus. Obwohl die Außenmauern gut erhalten geblieben waren und die Dresdner Theaterkünstler eine Wiederherstellung befürworteten wurden Bühnenhaus und Zuschauerraum im Sept. 1950 von der Stadt Dresden abgebrochen.
Besonder-heiten:Lochentwertet (RB).
Verfügbar:Nur 6 Stück dieses bis dahin ganz unbekannten Titels lagen im Reichsbankschatz. (R 9)
Erhaltung:EF-VF.
Zuschlag:offen
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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