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Losnr.:281 (Skandinavien)
Titel:Königlich Dänisch-Asiatische Compagnie (Kongelige Octroijerede Danske Asiatiske Compagnie)
Auflistung:Aktie 500 Rigsdaler 19.12.1837, ausgestellt auf Kammerherr Grev Heinrich von Reventlow Criminil, Deputeret i det Slesv. Holst. Lauenb. Cancellie (Die Herren von Reventlow, ein holsteinisch-mecklenburgisches Uradelsgeschlecht, gehörten zu den bedeutendsten Geschlechtern im westlichen Ostseegebiet. Anna Sophie von Reventlow wurde 1712 Gemahlin von König Friedrich IV. von Dänemark und 1721 zur dänischen Königin gekrönt. Zu den Nachfahren des Geschlechts der Reventlow gehört auch die letzte deutsche Kaiserin Auguste Victoria. Die Grafen von Reventlow-Criminil, mit dänischem Diplom von 1815, gehörten im Mannesstamm zu den französischen Marquis Le Merchier de Criminil. Julia von Reventlow adoptierte von einer Nichte die Söhne Joseph und Heinrich, auf den diese Aktie ausgestellt ist).
Ausruf:3.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
19.12.1837
Ausgabe-
ort:
Kopenhagen
Abbildung:Königlich Dänisch-Asiatische Compagnie (Kongelige Octroijerede Danske Asiatiske Compagnie)
Stücknr.:254
Info:Bereits 1732 wurde die Royal Dänisch-Asiatische Kompanie, die inoffiziell schon 1730 den Handel mit Asien aufgenommen hatte, von Christian VI., Sohn Friedrichs II., ins Leben gerufen. Der König hatte die Gesellschaft mit weitreichenden Privilegien und Zollvergünstigungen ausgestattet. Sie hatte nicht nur das Recht, Tranquebar anzulaufen, sondern auch das Privileg, Lager entlang der Küste anzulegen und selbständig Verträge mit den indischen Herrschern abzuschließen. Wirtschaftlich von Vorteil war auch die Handelspartnerschaft mit der Hamburger Kaufmannschaft, die ihrerseits einen Teil der asiatischen Importe zwecks Weiterverkauf übernahm. Das erste Oktroi lief über einen Zeitraum von 40 Jahren, in denen die Gesellschaft zwar erfolgreicher als ihre Vorläufer-Gesellschaften war, aber weder die Gewinne noch die Bedeutung der holländischen oder englischen ostindischen Gesellschaften erreichte. Der Gesellschaft gelang es allerdings, in Indien verschiedene Kolonien zu gründen, wie zum Beispiel 1756 auf den Nikobaren (eine Inselgruppe nordwestlich von Sumatra) oder in Bengalen, Aceh (Sumatra) oder Bantam (Java). Die in diesen Jahren erwirtschafteten Gewinne weckten das Verlangen der Kopenhagener Kaufmannschaft, ebenso mit den ostindischen Gebieten handeln zu dürfen. Daher forderten sie nach Ablauf des Oktrois die Liberalisierung und partielle Freigabe des Handels mit Asien. Erst nach schwierigen Verhandlungen erhielt die Dänisch-Asiatische Kompanie schließlich am 23.7.1772 ihr neues Oktroi - zum Leidwesen des damaligen Finanzministers Carl August Struensee, der den Freihandel propagierte. Das nunmehr über 20 Jahre laufende Oktroi beinhaltete eine starke Einschränkung der früheren Privilegien, welche faktisch einer Handelsfreigabe mit Asien für alle Dänen gleichkam. Ziel war, durch die Konkurrenzsituation den Ostindienhandel zu beleben. Letztendlich blieb dem Unternehmen nur noch das einträgliche China-Monopol. Das Ende der Selbständigkeit und der Selbstherrlichkeit des Unternehmens zeichnete sich ab, als der Staat 1777 die Verwaltung der gesellschaftseigenen Stützpunkte übernahm und die Kontrolle über dieses bis zum Verkauf der Kolonien im Jahr 1845 behielt. Durch die privaten Unternehmungen bekam die Dänisch-Asiatische Kompanie starke Konkurrenz, von der sie in einem vergleichsweise kurzem Zeitraum sogar überflügelt wurde. So steigerten die Privaten im Zeitraum von 1780 bis 1785 den Warenwert ihrer Expeditionen um das 7,5-fache auf 4,03 Mio. Reichstaler, während die Dänisch-Asiatische Kompanie den Warenwert nur auf 3,01 Mio. Reichstaler verdoppeln konnte. Der nordamerikanische Unabhängigkeitskrieg 1778 brachte dem dänischen Handel und der Dänisch-Asiatischen Kompanie nochmals einen ausgeprägten wirtschaftlichen Erfolg. Die Neutralität Dänemarks ermöglichte es der dänischen Handelsflotte, während des Krieges unbehelligt Warentransporte durchzuführen. Das Ausklingen der Kriegskonjunktur mündete in einer schweren Weltwirtschaftskrise. Der Frieden von Versailles bedeutete für viele Unternehmen, darunter auch die Dänisch-Asiatische Kompanie, den Verlust der großen, lukrativen Transitfahrten. Der Dänisch-Asiatischen Kompanie blieb nur noch der Chinahandel, der ausreichenden Gewinn versprach. Die Verlängerung des 1792 auslaufenden Oktrois um weitere 20 Jahre kostete der Gesellschaft umfangreiche Gebietsabtretungen. Finanzielle Schwierigkeiten stellten sich bereits vor dem Kriegsausbruch 1807 ein und schließlich führten sie zu einer Handelsunterbrechung bis 1814. Danach wurde der Handel in geringerem Umfang wieder aufgenommen. Obwohl der endgültige Niedergang der Dänisch-Asiatischen Kompanie vorgezeichnet war, wurde das Oktroi in den nächsten Jahrzehnten mehrfach verlängert (u.a. 1817 und 1837). Erst am 22.3.1844 wurde schließlich das Oktroi aufgehoben und der Handel für alle Dänen endgültig freigegeben.
Besonder-heiten:Die Aktie stammt aus der Endphase dieser großen, wichtigen und langlebigen Übersee-Handelsgesellschaft. Kupferstich auf Büttenpapier mit feiner Vignette und Originalunterschriften.
Verfügbar:Ansonsten gleiche Gestaltung wie die 1802er Aktie.
Erhaltung:VF.
Zuschlag:3.000,00 EUR
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