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Losnr.:1187 (Deutschland)
Titel:AG Deutsche Cognacbrennerei vorm. Gruner & Comp.
Auflistung:Actie 1.000 Mark 1.1.1894 (Auflage NUR 100 STÜCK, R 12).
Ausruf:900,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.01.1894
Ausgabe-
ort:
Siegmar
Abbildung:AG Deutsche Cognacbrennerei vorm. Gruner & Comp.
Stücknr.:529
Info:Gründung 1890 zum Fortbetrieb der Cognacbrennerei von Gruner & Comp., 1920 umfirmiert in “Deutsche Weinbrennerei AG”. Die Gesellschaft destillierte “erstklassigen Weinbrand und Weinbrandverschnitt sowie Tafelliköre”. Das 3.616 qm große Fabrikareal (davon 2.154 qm in der Hauptsache mit zeitgemäßen Kellereianlagen überbaut) hatte einen eigenen Gleisanschluß. Nach der Hyperinflation kam es 1925 zu einem bösen Verlustabschluß, verursacht durch die allgemeine Wirtschaftskrise und zurückgehende Kaufkraft der Kundschaft, aber auch “wenig glückliche Dispositionen des früheren Vorstands”. Man warf ihm leichtfertige Kreditgewährung ebenso vor wie den Mißerfolg der neu aufgenommenen Likörfabrikation, mit der die Absatzkrise bei Weinbrand kompensiert werden solte. 1926 war das halbe Aktienkapital verloren, 1927 trat die AG in Liquidation (1929 nach Auszahlung einer Quote von 57 % abgeschlossen, Firma erloschen). Börsennotiert in Dresden, ab 1923 auch in Chemnitz.
Besonder-heiten:Hübscher Druck, ausgeführt von der Altenburger Spielkartenfabrik. Originalunterschriften.
Verfügbar:Rückseitig handschriftlicher Vermerk 21.8.1919 mit beigedrücktem Dienstsiegel der Kgl. Sächsischen Haupt-Zoll-Amtes Chemnitz: “Die Durchlochung der Stempelmarke ist durch ein Versehen erfolgt. Die Gültigkeit der Aktie und der Stempelmarke sollen dadurch nicht berührt werden.” Wie auch die beiden folgenden Aktien der Deutsche Weinbrennerei bislang ganz unbekannt gewesen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind alle drei Jahrgänge UNIKATE (denn nach der RM-Umstellung erfolgte schon 1925 ein kompletter Neudruck der Aktien). Alte Lochentwertung von 1925. Fachgerecht restauriert. (R 12)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:900,00 EUR n
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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