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Losnr.:1184 (Deutschland)
Titel:Preußische Bergwerks- und Hütten-AG (OU William Thomas Mulvany und Friedr. Gelpcke jr.)
Auflistung:5 % Partial-Obl. 200 Thaler = 30 £ 1.2.1869 (Auflage 6000).
Ausruf:1.800,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.02.1869
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Preußische Bergwerks- und Hütten-AG (OU William Thomas Mulvany und Friedr. Gelpcke jr.)
Stücknr.:2785
Info:1855 wanderte der Ire William Thomas Mulvany nach Deutschland aus. Bei Gelsenkirchen brachte er die Zechen "Hibernia" und "Shamrock" glücklich bis in das Steinkohlengebirge nieder. Sein Erfolg begründete sich u.a. darauf, daß er die damals teils noch unlösbaren Probleme mit aus dem Deckgebirge zuströmendem Wasser besser in den Griff bekam, indem er als erster im Ruhrgebiet die Schächte mit gußeisernen Tübbingen (Ringsegmenten mit Bleidichtungen) auskleidete. Später wandte sich Mulvany zusammen mit den anderen irischen und englischen Gewerken der Dortmunder Gegend zu, wo im Grubenfeld Hansa 1859 das Abteufen wegen Wasserschwierigkeiten eingestellt worden war. Er beschloß, das Feld und die dazuerworbenen Zechen Zollern und Erin fertigzustellen und gründete zu diesem Zweck die Preußische Bergwerks- und Hütten-AG. In der Gesellschaft steckte sein und seiner Familie gesamtes Vermögen. Noch 1874 erhöhte die Gesellschaft ihr Kapital zum Ankauf weiterer Zechen. Doch den hier vorhandenen Problemen waren Mulvany's Schachtbaukünste noch nicht gewachsen: Der Wassereinbrüche auf der Zeche Erin wurde er nicht Herr. Die Wirtschaftskrise nach dem Gründerkrach verstärkte die Probleme so sehr, daß seine Gesellschaft 1877 in Konkurs ging. Noch im gleichen Jahr ersoff die Zeche Erin vollständig. Den Hauptgläubiger, die Berliner Handelsgesellschaft, brachte das selbst an den Rand des Ruins; sie mußte zur Rettung ihrer Forderung nach dem Konkurs die Aktiva selbst erwerben. 1883 erwarb der Großindustrielle Friedrich Grillo die Zeche gemeinsam mit der Disconto-Gesellschaft und dem Bankhaus Sal. Oppenheim & Co. für die Gewerkschaft Erin. Ende 1885 wurde sie mit einem Aufwand von 2-3 Mio. Mark vollständig ersümpft und 1887 für 5 Mio. Mark an die Gelsenkirchener Bergwerks-AG unter Emil Kirdorf verkauft. Die Grubenfelder der Zechen Minister Stein, Fürst Hardenberg, Erin, Germania, Hansa und Zollern bildeten nun ein einheitliches Ganzes. Nach 1945 war die Zeche kurze Zeit als Erin Bergbau AG selbständig und ging dann in die Ruhrkohle AG ein. Welche Bedeutung Mulvany für das Unternehmen hatte, beweist auch die Tatsache, daß noch auf den 1954 ausgegebenen Erin-DM-Aktien sein Portrait gezeigt wird.
Besonder-heiten:Anleihentext zweisprachig deutsch/englisch. Für die Absicherung dieser Anleihe wurden die Steinkohlenbergwerke Hansa bei Huckarde, Zollern bei Kirschlinde und Erin bei Castrop sowie das Hochofenwerk Vulkan bei Duisburg hypothekarisch verpfändet. Die Durchführung der Anleihe übernahm die Berliner Handels-Gesellschaft. Hochbedeutendes Dokument des Steinkohlenbergbaus an der Ruhr, mit Originalunterschriften des Gründers William Thomas Mulvany als Vorstand und Friedr. Gelpcke jr. für die Berliner Handels-Gesellschaft.
Verfügbar:Absolute Rarität, museal.
Erhaltung:Doppelblatt, inwendig Eintragungsbestätigung (ebenfalls von Mulvany eigenhändig signiert) und Tilgungsplan, mit anh. restlichen Kupons. VF+.
Zuschlag:1.800,00 EUR
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