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Losnr.:367 (Bremen/Niedersachsen)
Titel:Gesellschaft Union
Auflistung:Darlehns-Urkunde 100 Mark 24.4.1909.
Ausruf:450,00 EUR
Ausgabe-
datum:
24.04.1909
Ausgabe-
ort:
Oldenburg
Abbildung:Gesellschaft Union
Stücknr.:118
Info:Die Gesellschaft ging aus dem seit 1816 in der Grovermann'schen Gastwirtschaft residierenden "Club im Grovermann'schen Haus" hervor, dessen Vorsitzender bis in die 1870er Jahre der Tabakfabrikant Gerhard Schrimper war. Zusammen mit dem 1840 gegründeten Gewerbe- und Handelsverein, dessen Vorsitzender ebenfalls Schrimper war, wurde ab 1846 eine Handelsschule in den Räumen des Clubs im Grovermann'schen Haus eingerichtet. Hier konnten Gehilfen und Lehrlinge 2x wöchentlich in der Abendschule bzw. im Sommer jeden Morgen einen zweijährigen Lehrgang absolvieren. Beide Vereine engagierten sich bis zum 1. Weltkrieg in der Ausbildung und Freizeitgestaltung des kaufmännischen Nachwuchses. 1859 suchte Schrimper per Zeitungsanzeige einen "Oekonomen für ihr neuerworbenes Lokal" und rief die Club-Mitglieder zur Zeichnung von Aktien der Gesellschaft auf. Im März berief er eine Generalversammlung des "Club Union im Grovermann'schen Hause", kurze Zeit später konnten in der Grovermann'schen Gastwirtschaft Baupläne der "Club-Gesellschaft Union" eingesehen werden. Von den gezeichneten Aktien kaufte sich der Club 1859 sein bisheriges Stammlokal von der Familie Grovermann. Durch aufwändige Umbauten entstanden ein Restaurant mit Clubräumen und Säle, die Platz für bis zu 550 Stühle boten, sowie eine Kegelbahn, die ab Juli 1859 genutzt werden konnte. Im Februar 1860 wurde das umgebaute Clubhaus feierlich in Gegenwart des Großherzogs Nikolaus Friedrich Peter eingeweiht. Das neue Haus beherbergte bald auch andere Vereine, wie den Männerchor "Liederkranz" ab 1862. Auch wurden ab 1864 bis 1872 Räumlichkeiten an den Gewerbe- und Handelsverein vermietet. 1862 wurden die Statuten von 1844 ersetzt. Der erste Paragraph ergänzte den vorigen Zweck des Clubs "Zweck der Gesellschaft ist kein anderer als gesellige Unterhaltung" wie folgt: "Die Mitglieder der unter der Benennung 'Union' zusammengetretenen Gesellschaft haben den Zweck, sich durch gesellige Unterhaltung, Lesen der ausgelegten Bücher und Journale, erlaubte Karten- und Unterhaltungsspiele zu vergnügen.". Mitglied durften "Kaufleute, Fabrikanten und Pharmaceuten" werden. Die Aufnahme neuer Mitglieder wurde durch die "Ballotage", eine geheime Abstimmung mit schwarzen und weißen Kugeln, geregelt. Der für eine Mitgliedschaft Vorgeschlagene musste zwei Drittel der weißen Kugeln zusammenbekommen. Der Mitgliedsbeitrag betrug halbjährig 15 Mark. Das Clubhaus war bis 1937 unter dem Namen "Union" eines der führenden und größten Lokale der Stadt Oldenburg. Die Gesellschaft ist auch heute noch existent.
Besonder-heiten:Ausgestellt auf den Kaufmann Georg Freese, der damit einen “Beitrag zu den Kosten der Einrichtung des Union-Gebäudes für die Zwecke eines kaufmännischen Klub-Hauses” leistete. Mit Originalunterschriften.
Verfügbar:Nicht katalogisiert.
Erhaltung:EF-.
Zuschlag:450,00 EUR
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