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Losnr.:500 (Schleswig Holstein/Mecklenburg-Vorpommern)
Titel:Lübecker Privat-Bank
Auflistung:Actie 200 Thaler Dez. 1855.
Ausruf:7.500,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.12.1855
Abbildung:Lübecker Privat-Bank
Stücknr.:265
Info:Im Gegensatz zu anderen Städten erfolgte die Gründung einer Bank in Lübeck vergleichsweise spät, nämlich erst 1820. Dies ist umso erstaunlicher, da Lübeck auch nach dem Zerfall der Hanse noch einen bedeutenden Ruf als Hansestadt genoss. Einer der Gründe mag vielleicht die Nähe Hamburgs gewesen sein, wo bereits ab 1608 eine Bank bestand. In den Chroniken der Stadt Lübeck sind bis 1820 lediglich Geldwechsler verzeichnet. Erst ab 1818 wurde die Gründung einer Bank ernsthaft diskutiert, als der Senator J.F. Hach am 24.11. in einem Vortrag vor der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit die Einrichtung einer Disconto- und Courant-Casse befürwortete. Diese Empfehlung fiel bei dem Commerz-Collegium auf fruchtbaren Boden, woraufhin es sich im Senat für eine solche Gründung einsetzte. Es folgte eine Genehmigung, die zunächst für 4 Jahre ausgesprochen wurde, und das Recht zur Notenausgabe beinhaltete. Die 1820 ins Leben gerufene Privat-Disconto-Casse verfügte zunächst über ein Kapital von 30.000 Mark. Das neue Institut eröffnete seinen Geschäftsbetrieb am 2.1.1821 in einem Zimmer des Lübecker Rathauses. Mit den Jahren genügte das Institut den gewachsenen Ansprüchen nicht mehr, weshalb 1856 die Umfirmierung zur Lübecker-Privat-Bank AG erfolgte. Die AG wurde mit einem Kapital von 500.000 Mark ausgestattet, welches 1857 auf 1 Mio. Mark erhöht wurde. Eine wesentliche Erweiterung des Geschäfts erlebte die Bank 1866 mit der Einführung von Girokonten. Aufgrund der wachsenden Bedeutung der Girokonten verzichtete die Bank ab 1874 auf das Privileg der Notenausgabe. In den Folgejahren dehnte die Bank ihre Geschäftstätigkeit auch auf Gebiete außerhalb der Stadt Lübeck in Schleswig-Holstein und Mecklenburg aus. 1906 wurde die erste Depositenkasse im Lübecker Vorort Schlutup eröffnet, ihr folgten bald weitere. 1871 wurde das neue Bankgebäude in der Sandstraße, in bester Lübecker Geschäftslage gelegen, bezogen. Die Rentabilität war in den Jahren des Bestehens stets gut: Bereits für das erste Geschäftsjahr 1856 konnte eine Dividende von 8,2% gezahlt werden. In den Folgejahren wurde die Dividende nie ausgesetzt und bewegte sich bis 1919 jeweils zwischen 3,75% und 10%. 1927 endete die Eigenständigkeit dieser ersten Lübecker Bank: Sie wurde von der Deutsche Bank übernommen und als Deutsche Bank, Filiale Lübeck weitergeführt.
Besonder-heiten:Ausgestellt auf Consul Georg Friedr. Harms. Feine allegorische Vignette. Originalunterschriften.
Verfügbar:Ein hochinteressantes Dokument aus der Frühzeit der deutschen Aktienbanken. Da die Aktionäre der Bank 1927 ein Barabfindungsangebot seitens der Deutschen Bank erhielten, dürfte dieses wohl vergessene Stück extrem selten sein. Erst 1x 1998 katalogisiert.
Erhaltung:Abheftlochung. VF-.
Zuschlag:7.500,00 EUR
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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