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Losnr.:815 (Deutschland)
Titel:Gewerkschaft der Eisensteinzeche Holz
Auflistung:Kuxschein 9.1.1872 (Auflage nur 100 Stück).
Ausruf:375,00 EUR
Ausgabe-
datum:
09.01.1872
Abbildung:Gewerkschaft der Eisensteinzeche Holz
Stücknr.:6
Info:Eisensteinzeche in der Gemeinde Holzheim, südlich von Limburg und Diez (Limburger Becken) im Revier Untere Lahn gelegen. Die Lagerstätten der Lahn-Dill-Mulde streichen von SW und NO und liegen zwischen dem Unterdevon des Taunus und dem Siegerländer Sattel. Der dort vorkommende Roteisenstein verdankt submarinem Vulkanismus seine Entstehung. Aufgrund der gestörten Tektonik gab es fast nur kleine, auf einer Scholle bauende Gruben - Großbetriebe waren selten. Der Roteisenstein erbrachte rd. zwei Drittel des Erzaufkommens, das restliche Drittel waren Brauneisen-Manganerze. Nur ganz wenige Betriebe kamen auf eine Förderung von mehr als 1.000 t pro Monat. Die meisten hatten, da wegen der tektonisch gestörten Lagerstätten eine Art "wandernder" Bergbau betrieben wurde, nur eine kurze Lebensdauer. Dass sich einige Gruben noch relativ lange hielten, war zum einen auf die Zugehörigkeit zu großen Konzernen zurückzuführen, zum anderen handelte es sich oft um recht reiche Erze. Die letzte Eisenerzgrube, die Fortuna nahe Wetzlar, wurde erst 1983 geschlossen.
Besonder-heiten:Mit Originalunterschrift. Text handschriftlich ergänzt.
Verfügbar:Von dieser frühen Ausgabe sind uns nur zwei Stücke bekannt.
Erhaltung:Abheftlochung. VF+.
Zuschlag:offen
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