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Losnr.:1150 (Deutschland bis 1945)
Titel:Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik
Auflistung:5 % Teilschuldv. 1.000 Mark Aug. 1920 (Auflage 25000, R 9).
Ausruf:150,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.08.1920
Ausgabe-
ort:
Düsseldorf
Abbildung:Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik
Stücknr.:7051
Info:Gründung 1889 unter Übernahme der Rather Metallwerke vorm. Ehrhardt & Heise und eines Schießplatzes bei Unterlüß. Anfangs Herstellung kleinkalibriger Geschosse. Nach der Jahrhundertwende in rascher Folge Übernahme benachbarter Munitions- und Maschinenfabriken. Im thüringischen Sömmerda wurde außerdem ein Werk für Schreib- und Rechenmaschinen betrieben. Nach Ende des 1. Weltkriegs Aufnahme des Lokomotiv- und Waggonbaus (1925 stillgelegt, stattdessen Geschütz- und Munitionsfabrikation für Reichswehr und Reichsmarine, Großaktionäre waren zu dieser Zeit Fried. Krupp und die VIAG). 1935 Verschmelzung mit der A. Borsig Maschinenbau-AG in Berlin-Tegel und Umfirmierung in Rheinmetall-Borsig AG. Im 3. Reich in die Reichswerke "Hermann Göring" eingebunden. Nach dem Krieg verkaufte die bundeseigene Bank der deutschen Luftfahrt AG i.L. ihre Mehrheitsbeteiligung an die Röchling'sche Eisen- und Stahlwerke GmbH, Völklingen. Gleichzeitig wurde die Borsig AG an die AG für Bergbau- und Hüttenbetriebe, Salzgitter veräußert (später dann an Babcock gegangen). Jahrzehntelang galt Rheinmetall mit den Sparten Wehrtechnik und Automobilzulieferer (Pierburg Nettetal, Vergaser) an der Börse als Mauerblümchen - das änderte sich mit Beginn des Ukraine-Krieges schlagartig, nach kaum noch 11 Euro im Sept. 2000 stand der Kurs 25 Jahre später bei über 2.000 Euro. Heute bezeichnet sich Rheinmetall als „führendes internationales Systemhaus der Verteidigungsindustrie“ mit rd. 42.000 Beschäftigten an 176 Standorten.
Besonder-heiten:Originalunterschriften.
Verfügbar:NICHT lochentwertet, mit Kupons ab 1924. (R 9)
Erhaltung:UNC-.
Zuschlag:offen
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