AKTUELLES | AUKTIONEN | SERVICE | ÜBER UNS 

 AUKTIONEN

  Informationen

  Vorwort

  Erläuterungen

  Auktionsbedingungen

  Einlieferungsvertrag

  Newsletter


  AKTUELLE AUKTION

  HSK-Auktion XLV

  Katalog zum Blättern


  LIVE BIETEN

  Erläuterungen



  KUNDENBEREICH

  Anmelden

  Kostenlos registrieren


  FRÜHERE AUKTIONEN

  HSK-Auktion XLIV

  HSK-Auktion XLIII

  HSK-Auktion XLII

  HSK-Auktion XLI

  HSK-Auktion XL

  HSK-Auktion XXXIX

  HSK-Auktion XXXVIII

  HSK-Auktion XXXVII

  HSK-Auktion XXXVI

  HSK-Auktion XXXV

  HSK-Auktion XXXIV

  HSK-Auktion XXXIII

  HSK-Auktion XXXII

  HSK-Auktion XXXI

  HSK-Auktion XXX

  HSK-Auktion XXIX

  HSK-Auktion XXVIII

  HSK-Auktion XXVII

  HSK-Auktion XXVI

  HSK-Auktion XXV

  HSK-Auktion XXIV

  HSK-Auktion XXIII

  HSK-Auktion XXII

  HSK-Auktion XXI

  HSK-Auktion XX

  HSK-Auktion XIX

  HSK-Auktion XVIII

  HSK-Auktion XVII

  HSK-Auktion XVI

Los Details  

Hier finden Sie die Details zu diesem Los.
Weitere Optionen haben Sie, wenn Sie angemeldet sind.




 Vorheriges LosZurückNächstes Los 
Losnr.:330 (Europa/Asien/Afrika/Australien)
Titel:Monte non Vacabile de Paschi della Città, e Stato di Siena per S.A.R.
Auflistung:2,67 % Obl. 100 Scudi pro Luogho 11.5.1752 (R 11).
Ausruf:1.200,00 EUR
Ausgabe-
datum:
11.05.1752
Ausgabe-
ort:
Siena
Abbildung:Monte non Vacabile de Paschi della Città, e Stato di Siena per S.A.R.
Info:Die Wurzeln der heutigen Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) datieren am 4. März 1472 als die Gemeinde Siena auf Beschluss des Generalrats einen Monte di Pietà gründete, dessen Hauptzweck darin bestand, mit zinsgünstigen Darlehen den Bedürfnissen der weniger wohlhabenden Bevölkerungsschichten entgegenzukommen. Nachdem die Einrichtung 1574 die Genehmigung erhalten hatte, Viehzüchtern in der Maremma Geld zu leihen, wurde sie 1619 zu einer echten Bank. Am 2.11.1624 wurde auf Initiative des Großherzogs der Toskana Ferdinand II. der "Monte non vacabile de' Paschi della Città e Stato di Siena" gesetzlich gegründet ("unveräußerlich", weil die Einleger ihr Kapital nicht nach Belieben abheben konnten). Die vom Großherzog als Darlehen gewährten Fondserträge mussten in viele Teile, sogenannte "luoghi di monte", aufgeteilt werden und entsprachen den heutigen Anleihen, die zum Preis von jeweils 100 Scudi veräußerbar waren, auf den Namen lauteten und dem Käufer jährlich 5 Scudi einbrachten. Im Jahr 1783 wurden die Verwaltungen des Monte Pio und des Monte dei Paschi unter dem Namen "Monti Riuniti" zusammengelegt. Mit der Gründung des Königreichs Italien 1861 galt die Banca MPS als eines der Fundamente zur Finanzierung der Staatsausgaben und gab erstmals Bodenkredite aus (credito fondiario). Im Jahr 1872 wurde der Name Monte dei Paschi angenommen, und 1936, nachdem die Bank zum Kreditinstitut öffentlichen Rechts erklärt worden war, erließ die Monte dei Paschi eine Satzung, die bis August 1995 in Kraft blieb, als das Bankunternehmen in die Banca Monte dei Paschi di Siena, eine Aktiengesellschaft, überführt wurde. 1999 ging die Bank an die Mailänder Börse.
Besonder-heiten:Der Begriff "non vacabile" bezeichnete eine nicht kündbare, dauerhaft angelegte Schuldverschreibung, deren Kapital nicht durch Los oder Tilgung entzogen wurde, sondern auf Dauer verzinst blieb. Das Dokument bestätigt den Kauf eines "Viertel Anteils" (un Quarto di Luogo) an dem besagten Monte. Der Preis für einen vollen Anteil (Luogo) betrug 100 Scudi. Die Anleihe weist eine jährliche Zahlung von 2 Scudi und zwei Dritteln (ca. 2,67 %) pro vollem Anteil aus, zahlbar in halbjährlichen Raten. Der Zinssatz entspricht der im 18. Jahrhundert üblichen, eher konservativen Verzinsung sicherer öffentlicher Schuldinstrumente. Druck auf Tierhaut mit handschriftlichen Ergänzungen, , intaktes papiergedecktes Siegel und Originalunterschriften. Drei Vignetten: Links das Wappen des Heiligen Römischen Reiches (Doppeladler mit Herzschild), das die Oberherrschaft der Habsburger bzw. des Hauses Habsburg-Lothringen über das Großherzogtum Toskana zur Zeit der Ausstellung (unter Franz Stephan von Lothringen) symbolisiert. Die religiöse Figur auf den drei Bergen ("Monti") ist die Allegorie der christlichen Nächstenliebe oder die Darstellung der Jungfrau Maria, oft verbunden mit dem Namen der Bank (Monte = Berg, ursprünglich im Sinne eines aufgehäuften Geldberges für wohltätige Zwecke). Rechts das Stadtwappen von Siena.
Verfügbar:Eines der frühesten auf dem Sammlermarkt bekannten Wertpapiere der ältesten noch existierenden Bank der Welt, finanzhistorisch eine bedeutende Rarität. (R 11)
Erhaltung:VF
Zuschlag:offen
 Vorheriges LosZurückNächstes Los 

Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Hochseefischerei Nordstern AG
Hochseefischerei Nordstern AG
Mehr zur Aktie
Mehr zur Auktion
Katalog bestellen

Auktionstermine
30. Mai 2026:
XLV. Auktion Hanseatisches Sammlerkontor
9. Juli 2026:
54. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
26. September 2026:
130. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere
5. November 2026:
55. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
14. Januar 2027:
56. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH

Letzte Meldungen:
9. Juni 2025:
XLIV. HSK-Auktion - Ergebnisse jetzt online!
3. Juni 2025:
XLIV. HSK-Auktion // Online Gebote nur noch möglich bis 6. Juni 2025 - 23:59 Uhr!
18. April 2025:
44. HSK-Auktion am 7.6.2025 – 1526 Auktionslose jetzt Online!
2. Juni 2024:
XLIII. HSK-Auktion - Ergebnisse jetzt online!
28. Mai 2024:
XLIII. HSK-Auktion // Online Gebote nur noch möglich bis 31. Mai 2024 - 23:59 Uhr!

© 2026 Hanseatisches Sammlerkontor für Historische Wertpapiere - All rights reserved - Kontakt | Datenschutz - T: +49 (0)5331 / 9755 33 - F: +49 (0)5331 / 9755 55 - E: info@historische-wertpapiere.de