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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 844 (Kolonial) | | Titel: | Hanseatische Land-, Minen- und Handelsgesellschaft für Deutsch-Südwestafrika | | Auflistung: | Perforierter Doppelbogen mit jeweils 10 (insgesamt also 20) kleinformatigen zusammenhängenden Anteilscheinen á 200 Mark 1.8.1893. Gründerstück (Auflage einzeln 12000, entspricht max. 600 dieser Doppelbögen, R 10). | | Ausruf: | 600,00 EUR | Ausgabe- datum: | 01.08.1893 | Ausgabe- ort: | Hamburg | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 7821-40 | | Info: | Gegründet am 19.5.1893 als Deutsche Kolonial-Gesellschaft mit einem Kapital von 2,61 Mio. Mark. Zweck: In Deutsch-Südwestafrika die Ansiedlung, den Bodenbau und den Bergbau und sonstige Zwecke der wirtschaftlichen Tätigkeit und des Handels zu entwickeln und zu fördern. Gründer waren der berühmte Kaufmann und Kunstmäzen Ludwig Theodor Balduin von Lilienthal aus Elberfeld und die bedeutende deutsch-britische South West Africa Company. Von den Anteilscheinen erhielten L. von Lilenthal 5.000 und die South West Africa Company 6.000 Stück als voll eingezahlt geltende Anteile wegen des Einbringens ihrer Rechte. Die Rechte betrafen die Konzessionen eines Khauas-Häuptlings, die Konzessionen auf dem Gebiet der Rehobother Bastards (eine Volksgruppe in Namibia) und die sog. Damaraland-Konzession mit eingeräumten Eisenbahnrechten auf dem Gebiet der Rehobother Bastards. Noch im Gründungsjahr erhielt die Ges. die kaiserliche Konzession auf die Dauer von 25 Jahren in den Gebieten der Rehobother Bastards und der Khauas-Hottentotten das ausschließliche Recht zur Gewinnung und Bearbeitung von Mineralien aller Art. Am 25.5.1899 verließ eine gut vorbereitete Expedition unter Führung des Königl. Preußischen Bergmeisters Eichmeyer Hamburg. Die Untersuchungsergebnisse zu dem bisher unerforschten Konzessionsgebietes wurden im März 1900 veröffentlicht. Es wurden zwar Gold- und Kupfererzvorkommen entdeckt, doch ein ein wirtschaftlicher Abbau müßte durch eine weitere Expedition untersucht werden. Die weitere Entwicklung dieser Kolonialgesellschaft müßte noch erforscht werden, vor allem unter dem Aspekt des Herero-Aufstands, der am 11.1.1904 in Deutsch-Südwest ausgebrochen war. Die Woermann-Dampfschiffe transportierten damals 15.000 Soldaten aus dem Deutschen Reich in das Konfliktgebiet. | | Besonder-heiten: | Mit gedruckter Unterschrift des bedeutenden Hamburger Übersee-Kaufmanns, Reeders und Politikers Adolph Woermann als Vorsitzender der Kolonialgesellschaft. Woermann (1847-1911) war zu dieser Zeit der größte deutsche Westafrikakaufmann und mit der Woermann-Linie der größte Privatreeder der Welt. 1907 fusionierte die Woermann-Linie mit der HAPAG, damals größte Reederei des Reichs. | | Verfügbar: | R 10 | | Erhaltung: | VF. | | Zuschlag: | offen |
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