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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 1169 (Deutschland bis 1945) | | Titel: | St. Katharina Fudgrube | | Auflistung: | Gegenbuch-Urkunde über 1 Kux 3.11.1770 (R 12). | | Ausruf: | 1.800,00 EUR | Ausgabe- datum: | 03.11.1770 | Ausgabe- ort: | St. Marienberg | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 3 | | Info: | Friedrich August (1750-1827), seit 1763 Kurfürst von Sachsen und ab 1806 als Friedrich August I. erster König von Sachsen, gehört zu den prägenden landesherrlichen Gestalten Sachsens an der Schwelle vom aufgeklärten Absolutismus zur Moderne. Für den sächsischen Bergbau kam Friedrich August eine besondere Bedeutung zu, da er das bereits im 18. Jahrhundert erreichte hohe Niveau der Montanwirtschaft sicherte und weiterentwickelte. Er förderte die staatliche Aufsicht über das Bergwesen, unterstützte Reformen der Bergverwaltung und trug zur Stabilisierung der finanziellen Grundlagen des Montanstaates bei. Insgesamt trug Friedrich August dazu bei, den sächsischen Bergbau als tragende Säule der Landesökonomie auch unter den Bedingungen politischer und wirtschaftlicher Krisen zu erhalten. Sein Wirken steht exemplarisch für die enge Verbindung von staatlicher Herrschaft, Wissenschaftsförderung und Montanwirtschaft, die Sachsen bis ins frühe 19. Jahrhundert auszeichnete.
Die St. Katharina Fudgrube wurde 1707 mit Silbererzen fündig. Am 8.11.1714 wurden im Rahmen der Erbverleihung eine Fundgrube, sowie die 1. bis 8. obere Maaß und die 1. bis 8. untere Maaß verliehen. Die Grube hatte bis dahin schon 1.304 kg Silber ausgebracht. Als Lösung für die andauernden Gangstreitigkeiten erfolgte zwischen Katharina Fundgrube und der Elisabeth Fundgrube im Jahr 1744 eine Konsolidation. Ab 1778 gehört der im Jahr 1708 gemutete und 1715 zum Erzengel geschlagene Erz Vater Jacob zum Grubenfeld. Bis 1800 wurde aus dieser Fundgrube mindestens 4.150 kg Silber ausgebracht. Die Grube wurde bis 1818 betrieben und dann mit der Silberkammer-Fundgrube vereinigt. | | Besonder-heiten: | Das Gegenbuch war eine Art Register, in dem alle ausgehenden und eingehenden Schreiben des Oberbergamts festgehalten wurden. Es sicherte die Nachvollziehbarkeit der Verwaltungstätigkeit und war eine Grundlage für spätere Entscheidungen oder Prüfungen. Druck auf Büttenpapier, verziert mit einer ornamentierten Kopfvignette, die Kronen und florale Elemente zeigt. Der Kuxschein quittiert Zubußen bis zum Schluss des Quartals Lucia 1770 in Höhe von 2 Ducaten. Originalsignatur "von Trebra", die nicht eindeutig zugeordnet werden konnte. Die Urkunde ist mit zwei Siegeln versehen: Dem Siegel des Bergamtes (links) und dem Siegel des Gegenschreibers zu Marienberg (unten), was die offizielle Registrierung im "Gegenbuch" bestätigt. | | Verfügbar: | Museale Rarität zur Dokumentation des Sächsischen Bergbaus, Unikat aus der Auflösung der Sammlung Werner Deichmann. (R 12) | | Erhaltung: | VF | | Zuschlag: | offen |
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