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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 1099 (Deutschland bis 1945) | | Titel: | Kurfürst Friedrich III, der Weise von Sachsen | | Auflistung: | Anleihe 2.000 rheinische Gulden 9.3.1513 (R 12). | | Ausruf: | 2.800,00 EUR | Ausgabe- datum: | 09.03.1513 | Ausgabe- ort: | Torgau | | Abbildung: |  | | Info: | Friedrich der Weise von Sachsen (1463-1525) war von 1486 bis zu seinem Tod 1525 Kurfürst von Sachsen. Die 1502 von ihm gegründete Universität Wittenberg entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer der bedeutendsten Universitäten. Bekannt war er auch als großer Kunstmäzen: Er unterstütze großzügig Albrecht Dürer und Lucas Cranach. Aufgrund der durch seinen Vater Ernst und dessen Bruder Albrecht vorgenommenen Leipziger Teilung 1485 zwischen der ernestinisch-thüringischen und albertinisch-meißnischen Linie der Wettiner baute Friedrich Torgau zu seiner hauptsächlichen Residenzstadt aus. Die Einnahmen aus den Silberbergwerken Sachsens, sein Anteil am fälligen Schlagschatz der Münzstätten Freiberg, Leipzig, Annaberg, Buchholz, Zwickau, Schneeberg und Langensalza sicherten ihm die finanzielle Unabhängigkeit. Die mit dieser Anleihe aufgenommenen 2.000 Gulden stehen im engen Zusammenhang mit den beträchtlichen Zahlungen an die römische Kurie, die nur teilweise durch den Ablaßhandel aufgebracht werden konnten. | | Besonder-heiten: | Handschrift auf Büttenpapier mit auf der Rückseite angebrachtem papiergedeckten Siegel, das zum Zeichen der Erledigung eingeschnitten wurde. Original unterschrieben von Friedrich Herzog von Sachsen. Übersetzung der Anleihe vom Altdeutschen ind Neudeutsche: "Wir, Friedrich III., von Gottes Gnaden, Herzog zu Sachsen, Erzmarschall des Heiligen Römischen Reiches und Kurfürst, Landgraf in Thüringen und Markgraf zu Meißen, erklären öffentlich mit diesem Brief, dass wir heute von unserem treuen Gefolgsmann Hans von Miltitz, Ritter, 2.000 rheinische Gulden in guter und allgemein gültiger Münze empfangen haben, die wir für notwendige Angelegenheiten unserer Person und unseres Landes verwendet haben. Als Sicherheit verpfänden wir ihm und seinen Erben unsere Einkünfte und Abgaben, aus denen die Rückzahlung jährlich erfolgen soll, bis die genannte Summe vollständig zurückgezahlt ist. Zum Beweis haben wir diesen Brief eigenhändig unterschrieben und mit unserem erblichen Siegel versehen. Gegeben am Donnerstag nach dem Tag der heiligen Apollonia, im Jahr 1513 nach Christi Geburt." | | Verfügbar: | Doppelblatt. Museale Rarität aus Sammlung Werner Deichmann. (R 12) | | Erhaltung: | EF-VF | | Zuschlag: | offen |
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