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Losnr.:693 (Deutschland bis 1945)
Titel:Deutsche Bank
Auflistung:Actie Ser. VII. 1.200 Mark 20.8.1897 (Auflage 41664, R 12).
Ausruf:9.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
20.08.1897
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Deutsche Bank
Stücknr.:135690
Info:Die Gründung der Deutschen Bank in Berlin im Jahr 1870 erfolgte in einer Zeit stürmischen Wachstums. Die aufstrebende Industrie verlangte nach großen Geldmengen, womit sich auch das traditionelle Bankenwesen den wachsenden Bedürfnissen anpassen mußte. Adelbert Delbrück war einer der Bankiers, der die neuen Zeiten erkannte und diesen auch durchaus aufgeschlossen gegenüberstand. Er gilt als "der eigentliche Gründer" der Deutschen Bank. Neben Delbrück waren u.a. beteiligt: E.J. Meyer, Baron Eduard von der Heydt, Generalconsul Victor von Magnus, Consul Gustav Müller und dem Reichstagsmitglied Dr. Ludwig Bamberger. Die Konzession wurde am 10. März 1870 durch die preußische Staatsregierung erteilt. Ein wesentliches Ziel der Bank war es anfangs, sich bei der Finanzierung des deutschen Außenhandels von der Vorherrschaft englischer Banken zu lösen. Zwischen 1871 und 1873 entstanden deshalb Filialen nicht nur in Bremen und Hamburg, sondern auch in London, Shanghai und Yokohama (die beiden letzteren 1889 in die Deutsch-Asiatische Bank verschoben). Wie die anderen Großbanken auch wuchs die Deutsche Bank nach der Wende zum 20. Jh. vor allem durch reihenweise Übernahmen von Regional- und Privatbanken. Der große Wurf gelang 1929 mit der Fusion mit der traditionsreichen (bereits 1851 gegründeten) “Direction der Disconto-Gesellschaft”. Dabei Umbenennung in "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft", ab 1937 wieder als "Deutsche Bank" firmierend. Nach dem 2. Weltkrieges wurde die Hauptniederlassung in Berlin auf alliierte Anordnung stillgelegt, die Niederlassungen in der russischen Zone wurden enteignet. In Westdeutschland ordneten die Alliierten die Zerschlagung der Deutschen Bank an, 1952 wurden aufgrund des Großbankengesetzes drei Nachfolgeinstitute ausgegründet: Norddeutsche Bank AG in Hamburg, Rheinisch-Westfälische Bank AG (ab 1956 Deutsche Bank AG West) in Düsseldorf und Süddeutsche Bank AG in München. Auf hartnäckiges Betreiben von Hermann Josef Abs 1956 im Wege der Verschmelzung wieder vereinigt. Nach der Wende 1990 auch Verschmelzung mit der 100%igen Tochter Deutsche Bank Berlin AG, 1999 Übernahme der US-amerikanischen Bankers Trust, 2010 mit der Übernahme der Postbank signifikante Stärkung des inländischen Privatkundengeschäfts. Bis heute die führende deutsche Geschäftsbank.
Besonder-heiten:Mitte der 1890er Jahre verfügte die Deutsche Bank über eigene Filialen lediglich in Bremen, Hamburg, Frankfurt a.M., München und London. Das Stück der 1897er Kapitalerhöhung ist insofern besonders bedeutend, weil es den Beginn einer beispiellosen Expansion in die Fläche durch Übernahme größerer Regionalbanken markiert. Hintergrund dieser Kapitalerhöhung ist ein freiwilliges Übernahmeangebot der Deutschen Bank an die Aktionäre der 1871 gegr. Bergisch-Märkischen Bank in Elberfeld und des 1856 gegr. Schlesischen Bankvereins in Breslau (der sich seinerseits 1870 bei Gründung der Deutschen Bank mit 2,5 % beteiligt hatte). Zunächst blieben beide Institute jedoch unter eigener Leitung selbständig. Die Bergisch-Märkische Bank mit zuletzt 29 links- und rechtsrheinischen Filialen übernahm noch 1898-1912 zehn weitere Banken zwischen Aachen, Saarbrücken, Remscheid und Bielefeld. Sie finanzierte u.a. Hugo Stinnes und August Thyssen. Erst 1914 kam die Vollfusion mit der Deutschen Bank. Der Schlesische Bankverein errichtete noch 1898/99 ein neues Verwaltungsgebäude in der Breslauer Albrechtstraße, schuf zu seinen 15 bereits bestehenden Filialen weitere in sechs schlesischen Städten und übernahm 1904 beim Bankverein Kattowitz sowie 1915 beim Oberschlesischen Kreditverein in Ratibor die Aktienmehrheit. Erst 1917 erfolgte die Fusion von Deutscher Bank und Schlesischem Bankverein. Sehr dekorativer G&D-Druck, mit Germania-Vignette.
Verfügbar:Ein UNIKAT aus einer vor über 30 Jahren begonnenen Bankensammlung. Dabei ein 1914 neu ausgegebener Restkuponbogen mit Kupons ab 1922. (R 12)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:offen
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