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Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | Losnr.: | 617 (Hamburg) | Titel: | Trabrenn-Gesellschaft Hamburg-Farmsen mbH | Auflistung: | Anteilschein 1.000 Mark Dez. 1911. Gründeranteil (Auflage 102). | Ausruf: | 1.900,00 EUR | Ausgabe- datum: | 01.12.1911 | Ausgabe- ort: | Hamburg | Abbildung: |  | Stücknr.: | 75 | Info: | Nachdem der Trabrennsport am 31.5.1874 in Hamburg ins Leben gerufen wurde, wurden in den folgenden Jahren mehrere Trabervereine in der Stadt gegründet, u.a. 1874 der Hamburger Traber-Klub oder 1880 der Norddeutsche Renn- und Traber Club. Mit ihnen kamen und gingen auch die Trabrennbahn-Anlagen, z.B. die erste Trabrennbahn Groß-Jüthorn, Tonndorf-Lohe oder Mühlenkamp. Die Jahrhundertwende überdauerte jedoch nur die heute immer noch existente Trabrennbahn Bahrenfeld. Eine Kavalleristen-Kameradschaft startete, unterstützt von Hamburger Kaufleuten, Freunden und Förderern des Trabrennsportes, ihr eigenes Projekt einer Großrennbahn-Gesellschaft. 1911 wurde die Trabrenn-Gesellschaft Hamburg-Farmsen zunächst zur Erschließung des Gebietes als Terraingesellschaft gegründet. Nach umfangreichen Erdarbeiten fand der erste Renntag am 6.8.1911 statt. Viele große Rennen, auf denen die gesamte Elite des Trabrennsportes vertreten waren, wurden über viele Jahre hinweg auf dieser Bahn ausgetragen. Die beiden Weltkriege überstand die Bahn nicht unbeschadet, jedoch gelang beide Male der Neuaufbau. Mitte der 1970er Jahre wurde die Trabrennbahn-Gesellschaft aufgelöst. Dem letzten Rennen folgte die Konzentration und Übertragung auf die Trabrennbahn Bahrenfeld. Noch heute erinnert eine U-Bahn-Station an dieses Stückchen Trabersport-Tradition in Hamburg. | Besonder-heiten: | Der Nennwert wurde 1948 auf DM umgestellt. Rückseitig Übertragungsvermerk von 1955. Gültiges Stück, jetzt als Beteiligung an der Trabrennbahn Bahrenfeld. Geschätzte 90% aller Stücke wurden eingelöst, als Farmsen die Trabrennbahn auflöste und eine Barauszahlung anbot. Umrandung im Historismus-Stil, Originalunterschriften. | Verfügbar: | Uns sind lediglich die Stückenummern 75 und 76 bekannt. | Erhaltung: | Randbeschädigungen und Einrisse fachgerecht restauriert. VF. | Zuschlag: | offen |
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen. |
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