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Losnr.:999 (Deutschland)
Titel:Gesellschaft für Spinnerei & Weberei in Ettlingen
Auflistung:Actie 1.000 Gulden 31.12.1848 (Auflage 1836).
Ausruf:2.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
31.12.1848
Ausgabe-
ort:
Carlsruhe
Abbildung:Gesellschaft für Spinnerei & Weberei in Ettlingen
Stücknr.:105
Info:Gründung 1836 als “namenlose Gesellschaft” (Baden lehnte sich auf dem damals praktisch noch ungeregelten Gebiet der Aktiengesellschaften stark an französisches Recht an und übernahm so - schrecklich holperig übersetzt- das Instrument der Société Anonyme. Erst der Vergleich mit dem noch heute gebräuchlichen niederländischen Begriff N.V. = “Naamlooze Vennootschap” macht den Sinn der “namenlosen Gesellschaft” deutlich). Die Spinnerei hatte zunächst 26.000 Spindeln, die Weberei 750 mechanische Webstühle. Wenige Jahre nach der Gründung wurde das kreditgebende Privatbankhaus Haber & Söhne von der Frankfurter Rothschild-Bank in die Insolvenz getrieben, was auch den Ettlinger Textilbetrieb in ernsthafte Schwierigkeiten brachte. Aus dieser Kreditklemme half den Ettlingern das Großherzogtum Baden: Es war die allererste geschichtlich verbürgte Unterstützung der öffentlichen Hand für eine in Schwierigkeiten befindliche Aktiengesellschaft. Bis 1854 wurden die Anlagen um Bleicherei, Färberei und Appretur erweitert. Bis Anfang des 20. Jh. wurden die Kapazitäten in der Spinnerei mehr als verdoppelt und in der Weberei fast verdreifacht. Im Aufsichtsrat der bis 1975 in Frankfurt/Main börsennotierten Gesellschaft saßen später illustre Herren wie Baron W. v. Rothschild (welche Ironie, nachdem die Rothschild-Bank in den Anfangsjahren fast den Zusammenbruch des Ettlinger Unternehmens verursacht hatte) und Carl von der Heydt. 1979 wurde dem Firmennamen der Zusatz “Ettlin” vorangestellt. 1996 Ausgliederung des operativen Geschäfts in die “ETTLIN Spinnerei und Weberei GmbH & Co. Produktions-KG”, außerdem mit 50 bzw. 48,54 % beteiligt bei der “Bellatex Ges. für neue Textilien” in Ettlingen und der ”Berlin-TEX Baumwollspinnerei” in Berlin. Jahrelang zeichnete sich die noch heute bestehende AG durch unglaublich hohe liquide Mittel aus, so daß Spitzendividenden bis zu 40 % fast schon aus den Zinserträgen mühelos verdient werden konnten.
Besonder-heiten:Eine der bedeutendsten, vor allem aber die älteste uns bekannte badische Industrie-Aktie. Dekorativ, Vignette mit Abb. des sechsgeschossigen Spinnerei-Gebäudes. Drei Originalunterschriften.
Verfügbar:Nur 11 Stücke wurden Mitte 2002 im Elsaß in den Unterlagen einer alten Aktionärs-Familie gefunden.
Erhaltung:Doppelblatt. EF-VF.
Zuschlag:2.100,00 EUR
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